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Fisch, Fleisch und Wurst

Nährstoffe in Fisch und Fleisch

Fisch und Fleisch gehören neben den Getreideprodukten für viele Menschen zu den Grundnahrungsmitteln. Speisefische wie Lachs, Pangasius oder Forelle sind fett- und proteinreich und deshalb Hauptnahrungsmittel in vielen Teilen der Welt wo sie auf verschiedene Arten vor- und zubereitet werden. Fleisch besitzt mit Proteinen, Mineralstoffen (Zink, Eisen) oder den Vitaminen B6 und B12 eine hohe Nährstoffdichte.

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Bio Fleisch und Wurst: Artgerechte Tierhaltung und kontrollierte Herstellung  

Mit dem ursprünglichen Ziel Fleisch haltbar zu machen, ist die Wurst, das zerkleinerte und um Speck, Salz und Gewürze angereicherte Fleisch, die wohl älteste Form der Lebensmittelverarbeitung.

Ob nun Geflügel, Lamm, Rinderfilet oder Salami - das Fleisch für Bio-Wurst stammt von Betrieben, die mindestens nach den Vorgaben der EG-Bio-Verordnung wirtschaften. Und auch die Richtlinien des ökologischen Landbaus garantieren, dass die Nutztiere ihre artspezifischen Verhaltensweisen ausleben können: Im Vergleich zu konventionellen Betrieben heißt das, dass die Tiere mehr Auslauf im Freien haben, mit Bio-Futter ernährt werden und im Krankheitsfall vorrangig mit natur­heilkundlichen Arzneimitteln behandelt werden. Geschlachtet werden die Tiere in bio-zertifizierten Betrieben. Auswertungen verschiedener Studien ergeben immer wieder, dass Fleisch und Wurst aus biologischer Tierhaltung eine geringere Belastung im Hinblick auf die Antibiotikaresistenzbildung bei Bakterien enthalte.

Regeln der Fleischverarbeitung für Bio-Wurst

Nicht nur bei der Tierhaltung auch in der Fleischverarbeitung gibt es Unterschiede zwischen herkömmlicher Wurst und Bio-Wurst. So darf beispielsweise kein Phosphat in der Brühwurst-Herstellung eingesetzt werden. Glutamat und naturidentische Aromen sind grundsätzlich tabu. Nitritpökelsalz - ein Zusatzstoff, der für die Haltbarkeit und die von vielen Verbrauchern bevorzugte rosa Farbe der Wurst verantwortlich ist - erlaubt die EG-­Bio-Verordnung nur in geringen Mengen. Viele Bio-Anbauverbände wie Demeter, Bioland und Gäa verbieten den nicht unumstrittenen Stoff ganz.

Deutsche lieben Fleisch, aber wieviel Fleisch ist gesund?

Nach wie vor ist der Fleischkonsum der Deutschen zwar nicht höher als in anderen Ländern, aber mit 54 kg jährlichen Fleischkonsum pro Person und einem Verbrauch von 1178 g pro Woche ist der Verbrauch immer noch immens. Am beliebtesten ist bei uns Deutschen immer noch das Schweinefleisch. Mit mehr als 5000 Tonnen Fleisch im Jahr steht das Schweinefleisch ganz oben in der gewerblichen Fleischproduktion.